Unterstützer*innen

Foto: Simona Kehl

Stefanie
Auer

Rechtsanwältin & Fraktionsvorsitzende Grüne Passau

»Eltern müssen die Gewissheit haben: Entscheide ich mich für Kinder, lande ich im Job nicht auf dem Abstellgleis! Und gesetzlich ist es deshalb notwendig zu regeln, dass Elternschaft nicht zur Diskriminierung führen darf. Das würde die Rechte von Müttern und Vätern stärken.«

Dorothee Bär Portrait

Dorothee
Bär

Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung

»Wir wären alle nicht hier ohne unsere Eltern. Eltern leisten Unermessliches. Durch ihre Erziehung, Hinwendung und Fürsorge prägen sie die nächste Generation und das Gesicht unseres Landes. Ohne Eltern keine Zukunft. Wir müssen Elternschaft noch mehr wertschätzen und Wege finden, wie Beruf, Karriere und Familie besser zu vereinbaren sind. Das Mindeste aber ist, dass Eltern nicht wegen ihrer Eigenschaft als solche diskriminiert werden. Ein solches Verbot muss auch gesetzlich verankert werden.«

Volker
Baisch

Gründer Väter GmbH

»Männer, die sich als Väter für die Familie engagieren, laufen bis heute Gefahr, im Unternehmen den Respekt und die Wertschätzung der Kollegen zu verlieren. Entscheiden sich Väter trotzdem dazu, längere Elternzeit zu nehmen, bedeutet das leider meist immer noch einen Karriereknick. Statt Väter wegen ihrer Entscheidung zu diskriminieren, könnten Unternehmen von den Kompetenzen, die sich die Männer als Väter aneignen, profitieren.  Wir unterstützen #ProParents, damit Eltern nicht länger diskriminiert werden, wenn sie ihre Eltern- und berufliche Rolle aktiv leben wollen.«

Bella
Berlin

Autorin & Bloggerin

»Ich habe meinen Job mit Ende meiner Elternzeit verloren. Und mit mir weitere Mütter im Unternehmen. Schelm ist, wer böses denkt. Es ist so diskriminierend, dass Eltern dann nicht nur ihr Einkommen und damit Sicherheit für ihre Familie verlieren, sondern auch noch um ihr Recht kämpfen müssen, dass sie als Arbeitnehmer*in genauso viel Wert sein sollten wie kinderlose Mitarbeiter*innen.«

Dr. Martin
Bujard

Präsident der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie e.V. (eaf)

»Mütter und Väter wollen sich um ihre Kinder kümmern und sie wollen im Berufsleben einen guten
Job machen. Doch das wird ihnen leider oft schwergemacht. Viele Eltern erfahren berufliche
Nachteile, wenn sie Beruf und Familie gut unter einen Hut bringen wollen. Auch zeitpolitische
Instrumente wie Elterngeld und Elternzeit können nicht wirken, wenn manche Eltern sie aus Angst
vor Nachteilen nicht in Anspruch nehmen. Familien brauchen aber ausreichend gemeinsame Zeit,
insbesondere mit jüngeren Kindern. Arbeitgeber müssen sich mehr an die Bedürfnisse von Familien
anpassen und nicht nur umgekehrt, Eltern an die Bedürfnisse der Wirtschaft. Wir brauchen einen
gesellschaftlichen Fortschritt in der Arbeitswelt, der Eltern ein gutes Leben mit Beruf und Familie
ermöglicht. Wir unterstützen die Initiative #proParents, weil wir es für ein wichtiges Signal halten,
den Schutz gegen Elterndiskriminierung rechtlich zu verankern.
«

Patricia
Cammarata

Autorin &
Bloggerin

»Im Gegensatz zu meinen Freundinnen, hatte ich das Glück nie aufgrund meines Elternstatus berufliche Nachteile zu erfahren. Nur: Sowas darf nicht von Glück abhängen. Das muss normal sein. Wer hervorragende Arbeit leistet, sollte nie überlegen müssen, ob das bloße Erwähnen von Kindern einem Nachteile verschafft«

Laura
Dieckmann

Echte Mamas

»Einen Tag durfte ich nach der Elternzeit meinen Wiedereinstieg in den Job genießen – am zweiten lag neben dem Willkommen-zurück-Blumenstrauß meine Kündigung. Ich war zu geschockt, um irgendetwas zu unternehmen. Und wer weiß, was ich überhaupt hätte erreichen können… Ähnliches passiert Eltern jeden einzelnen Tag im Berufsleben. #proParents setzt sich dafür ein, dass sie künftig durch klare Gesetze geschützt werden. Und die Diskriminierung im Job endlich ein Ende hat«

Christine
Finke

Autorin


»Niemand bezweifelt ernsthaft, dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert werden, insbesondere Alleinerziehende und Mütter mehrerer Kinder. Es ist höchste Zeit, dagegen etwas zu unternehmen.«

Foto: Ingo Heine/ADS

Bernhard
Franke

Kommissarischer Leiter der  Antidiskriminierungsstelle des Bundes

»Wer Fürsorge für ein Kind oder pflegebedürftige Angehörige leistet, erfährt im Arbeitsleben immer wieder Diskriminierung statt Wertschätzung. Das zeigt sich auch bei Anfragen an unser Beratungsteam immer wieder: Es beginnt bei der Bewerbung, bei der Kinder ein Einstellungshindernis sind, geht über Mobbing, fehlende Aufstiegsmöglichkeiten im Job bis hin zu Kündigungen. Wie weit das Problem reicht, lassen wir derzeit mit einer empirischen Studie zu Diskriminierungsrisiken fürsorgender Erwerbstätiger im
Kontext von Schwangerschaft, Elternzeit und Pflege von Angehörigen untersuchen. Das Thema ist auch vor dem Hintergrund der EU-Vereinbarkeitsrichtlinie relevant und aktuell, die bis Sommer 2022 von Deutschland in nationales Recht umgesetzt werden muss. Eine Initiative, die sich für einen stärkeren Schutz fürsorgender Angehöriger einsetzt, begrüßen wir deshalb sehr.
«

Robert Franken Foto: Martina Goyert

Foto: Martina Goyert

Robert
Franken

Digital & Diversity
Consultant

»Die Pandemie macht deutlich, welche Anspruchsgruppen maßgeblich für die Entwicklung politischer Rahmenbedingungen sind – Eltern und Familien sind es nicht, Alleinerziehende schon gar nicht. Die Bedürfnisse von Eltern finden seit vielen Jahren keine ausreichende Beachtung. Es ist allerhöchste Zeit, dies zu ändern. #proparents ist die richtige Antwort auf diese Entwicklungen.«

Laura
Fröhlich

Autorin &
Bloggerin

»Ich unterstütze die Kampagne #proparents, weil ich in meinem eigenen Arbeitsleben und durch die Erlebnisberichte befreundeter oder bekannter Eltern erlebt habe, wie oft Mütter und Väter in der Arbeitswelt diskriminiert werden. Mütter werden vor oder nach der Elternzeit zur Aushilfe degradiert oder ihnen wird die Karriere verwehrt, Väter werden beim Wunsch nach Eltern- oder Teilzeit belächelt.
Familien bilden die Basis unserer Gesellschaft und Eltern leisten mit ihrer Care-Arbeit eine unsichtbare, jedoch unglaublich wichtige Arbeit. Wir dürfen ArbeitnehmerInnen nicht losgelöst von ihren familiären Verpflichtungen betrachten, sondern sie in ihrer unbezahlten wie bezahlten Arbeit zuhause oder am Arbeitsplatz gleichermaßen unterstützen. Dass Eltern diskriminiert werden, geschieht täglich und das muss endlich aufhören.«

Foto: Anne-Kathrin Brunier

Barbara Grüssinger &
Christiane Blask

Gründerinnen
von new work mum

»Wir sind davon überzeugt, dass echte Vereinbarkeit gelingen kann. Vereinbarkeit, die individuelle Lösungen für Mütter und Väter möglich macht. Gemeinsam können wir Strukturen verändern – für mehr Familienfreundlichkeit, für eine gleichberechtigte Arbeitswelt. Dafür braucht es eine Unternehmenskultur ohne Diskriminierung der Elternschaft. Aus diesem Grund unterstützen wir #proparents.“ «

Foto: Charles Yunck

Lisa Harmann
Katharina Nachtsheim

Stadt Land Mama

»Es kann absolut nicht sein, dass immer noch Arbeitsverträge nicht verlängert werden, wenn eine Frau sagt, dass sie schwanger ist. Wir finden: Elternschaft darf im Berufsleben niemals zum Nachteil werden.«

Karin
Heinzl

Geschäftsführerin MentorMe

»Es ist an der Zeit, dass Eltern von ihren Arbeitgebern gefördert anstatt diskriminiert zu werden! Die Benachteiligung beginnt bei Frauen um die 30 Jahre; in Jobinterviews. Sie trifft Väter, die Elternzeit nehmen wollen und auf Missachtung stoßen. Sie trifft Frauen, die nach der Elternzeit zurückkehren und minderwertige Aufgaben bekommen. Sie begleitet Eltern, die zu Hause bleiben müssen, wenn das Kind krank ist. Eltern sind einer enormen Doppelbelastung ausgesetzt. Gleichzeitig sind sie es, die gelernt haben, 100% Verantwortung zu übernehmen — für ihre Kinder UND für ihre Arbeit. «

Marlene
Hellene

Autorin, Juristin
@MarleneHellene

»Diejenigen, die sich um die schwächsten der Gesellschaft kümmern, benötigen den besonderen Schutz aller. Deswegen unterstütze ich #proparents.«

Gero
Hesse

Blogger & Podcaster

»Ich finde es grundsätzlich wichtig, den Anliegen von Familien, also Eltern und Kindern, in unserer Gesellschaft mehr Gewicht zu verleihen. Ohne Kinder keine Zukunft, ist ja – eigentlich – ganz einfach. Warum sind andere Länder hier viel fortschrittlicher als Deutschland?! – Die Coronakrise hat gezeigt, dass der Stellenwert von Familien in unserer Gesellschaft zu wünschen übrig lässt. Das gilt auch für das Arbeitsleben. Ich mache mich gern stark für Unternehmenskulturen, die Mitarbeiter:innen dabei unterstützen, familiäre und berufliche Belange auf Basis der individuellen Erfordernisse in Einklang zu bringen. Zum Wohl der Arbeitnehmer:innen wie auch der Arbeitgeber:innen. In diesem Sinne habe ich die „ProParents“ Petition unterzeichnet.«

Natascha
Hoffner

Founder & CEO
herCareer

»Berufliche Perspektiven und Karrierechancen dürfen nicht mit einer Elternschaft enden! Ich unterstütze die Initiative #ProParents, weil ich daran glaube, dass Chancengleichheit am Arbeitsplatz möglich ist und wir mit Elternschaft als anerkanntem Diskriminierungsmerkmal im AGG diesem Ziel ein gutes Stück näherkommen.
«

Laura
Hopmann

MdL Niedersachsen (CDU)

»Eltern übernehmen eine der kostbarsten Aufgaben in unserer Gesellschaft. Wer sind wir, wenn wir Diskriminierung dieser Menschen dulden, ohne die kein Staat zu machen ist? Das wäre nicht nur moralisch verheerend. Es wäre auch politisch und volkswirtschaftlich dumm.«

Dr. Maren
Jasper-Winter

MdA, Mitglied im FDP-Bundesvorstand

»Eltern haben das Recht, im Job genauso behandelt zu werden wie alle anderen. Eine Änderung des AGG kann dabei helfen, dass Menschen mit Kindern nicht bewusst oder unbewusst diskriminiert werden. Und es sorgt dafür, dass Väter und Mütter auf Augenhöhe mit ihren Chefs sind.«

Foto: Barbara Dietl

Daniela
Jaspers

Bundesvorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV)

»Eltern haben am Arbeitsmarkt immer noch mit Vorurteilen und Benachteiligungen zu kämpfen. Mütter per se und Väter besonders, wenn sie Zeit für eine aktive Elternschaft wollen. Teilzeit als Vereinbarkeitsstrategie Nummer 1 führt aufs Abstellgleis statt die Karriereleiter hinauf. Frauen erhalten im Schnitt immer noch 19 Prozent weniger Lohn als Männer. Bei Alleinerziehenden, überwiegend Müttern, potenzieren sich diese Benachteiligungen. Dabei ist es für sie als Familienernährer*innen so wichtig, durch gute Arbeit gutes Geld zu verdienen. Deshalb unterstützen wir als VAMV voller Überzeugung die Forderung, Elternschaft im AGG zu verankern!«

Laura
Karasek

Autorin, Fernsehmoderatorin und Kolumnistin

»Frauen wird immer beigebracht, pflegeleicht zu sein. Wir haben Angst, uns zu wehren, weil wir dann als „schwierig“ oder „zickig“ gelten. Auch ich habe schon diskriminierende Kommentare erlebt und beobachtet. Frauen wird dann gesagt, sie sollen sich „nicht so anstellen“ oder „nicht gleich hysterisch“ werden. Man ist sofort eine „Karrierefrau“, wenn man nicht zuhause bei der Familie bleibt. Oder man wird gefragt, wer denn bei den Kindern sei, wenn man auf Geschäftsreise ist. Ich glaube, wir Frauen müssen Komplizinnen sein und uns nicht dauernd verbiegen oder erziehen lassen, wie laut, ehrgeizig oder dominant wir sein dürfen. In meinem Roman „Drei Wünsche“ geht es genau um dieses Thema: Mobbing und Sexismus im Job. Wie verhältst du dich als Frau richtig, wenn ein Chef dich anbaggert? Lehnst du es ab, wirst du möglicherweise benachteiligt. Sagst du zu, machst du dich angreifbar. Ich möchte, dass dieses Gegeneinander aufhört. «

Alu
Kitzerow

Vorstand Blogfamilia e.V. und Zukunftsforscherin

»Familien werden in allen politischen Belangen immer nur als ›mitzudenken‹ angesehen. Sie haben defacto keine Lobby. Das muss aufhören! Eltern werden zu oft benachteiligt und diskriminiert. Sie stehen oft zwischen Stühlen und fühlen sich zurecht allein gelassen. Diese Initiative kann die Zukünfte von Eltern verändern und verdient daher unser ganzes Engagement und unseren Respekt.«

Foto: Anna Peschke

Ninia
LaGrande

Moderatorin &
Autorin

»Ich unterstütze die Kampagne #proparents, weil es keinen dringenderen Zeitpunkt gibt, um Rechte für alle Eltern gesetzlich zu verankern. Eltern – vor allem Mütter – stehen aktuell mehr denn je unter dem Druck, alle Anforderungen unter einen Hut zu bekommen und werden dabei komplett auf der Strecke gelassen. Als Selbstständige und Mutter fühle ich mich seit fast einem Jahr komplett ignoriert von sämtlichen politischen Entscheidungen. #proparents legt einen Grundstein für die Zukunft, damit Eltern sich nicht mehr zwischen Kindern und Karriere entscheiden müssen – um dafür spätestens in der Rente bezahlen zu müssen.«

Eileena
Ley

YouTuberin Eileena

»Eltern sollten beim Arbeitgeber und bei den Kollegen gehört und verstanden werden. Ich möchte kein schlechtes Gewissen haben nur weil ich nicht Vollzeit tätig bin oder kürzer treten muss, weil mein Kind krank ist!«

ProParents Favicon

Ortsfrauenausschuss der IG Metall Hannover

»Als Gewerkschafterinnen im Betrieb erleben wir immer wieder eine strukturelle Benachteiligung von Eltern. Häufig erleben wir das nach der Rückkehr aus der Elternzeit, bei den Weiterbildungs- und Aufstiegschancen, bei der Verteilung von Aufgaben und daraus folgend bei der Eingruppierung, aber auch an vielen weiteren Stellen. Als Betriebsräte/-innen stehen wir der Diskriminierung oft machtlos gegenüber, weil uns eine rechtliche Handhabe fehlt. Eine Ergänzung des AGG in der Sache würde uns weiterhelfen dieses Thema im Betrieb angehen zu können.«

Nora
Imlau

Mit Bestseller-Autorin und Mutter von vier Kindern

»Klar, Kinder machen glücklich. Aber sie machen auch angreifbar. Gerade im Job: wer schwanger wird, Elternzeit nimmt, Kindkranktage nimmt oder in Zukunft nur noch Teilzeit arbeiten will, gilt in vielen Unternehmen immer noch als Störfaktor, den es loszuwerden gilt. Das darf nicht sein! Deshalb mache ich mich an der Seite von #proparents dafür stark, der strukturellen Diskriminierung von Eltern ein Ende zu setzen. Das sind wir Müttern und Vätern als Gesellschaft einfach schuldig!«

Magda Mache, Julia Skrobek, Nora Neumann, Katja Thiede, Toma Komitski

ParentPreneurs

»Eltern werden nicht nur in „traditionellen“ Unternehmen benachteiligt. Auch die Startup-Szene ist auf kinderlose Mittzwanziger und Single-Männer ausgelegt. Das wollen wir nicht länger tatenlos hinnehmen. Wir fordern Strukturen, die es Menschen in allen Lebensphasen ermöglichen, chancengleich zu gründen und die Gesellschaft mitzugestalten. «

Lucia
Mathee

Vorsitzende "Working Moms"

»Welchen gesellschaftlichen Wert haben das Wohl und die Zukunftschancen unserer Kinder? Wir Working Moms setzen uns ein für die Transformation von Mindsets, für eine elternfreundliche Politik und Unternehmenskultur. Von der rechtlichen Stärkung von Eltern, eine Stärkung von allen beteiligten Sorgeverpflichteten und über die gesamte Kindheit hinweg, profitieren wir als Gesellschaft!«

Marie
Nasemann

Model, Schauspielerin, Autorin, Sängerin, Bloggerin

»Ich bin schockiert darüber, dass es in vielen Branchen im Jahr 2021 immer noch als Karrierekiller gilt, Elternzeit zu nehmen. Und da die meiste Elternzeit nach wie vor Mütter nehmen, ist es kein Wunder, dass wir so einen großen Gender Pay Gap haben. Ich hoffe, dass es irgendwann als normal gilt, Karriere zu machen und Kinder zu haben. «

Tanya Neufeldt
Camilla Rando

CEO & Founder Social Moms

»Wir möchten, dass Familie als Bonus und nicht als Makel angesehen wird. Deshalb finden wir, es ist an der Zeit, dass wir als Eltern bestmöglich unterstützt werden. Die nächste Generation sitzt an unserem Frühstückstisch und lernt, was wir ihr vorleben.«

Anke
Odrig

Gründerin und Geschäftsführerin von LITTLE BIRD

»Arbeitgeber*innen, die Mitarbeiter*innen mit Kind aussortieren übersehen ein riesiges Potential. Wenn Kinder da sind oder kommen, führe ich mit den Eltern ein ehrliches und offenes Gespräch um über die Bedürfnisse beider Seiten zu sprechen und konstruktive Lösungen zu finden. Ich weiß, dass das in vielen Unternehmen anders gehandhabt wird und Eltern nicht immer die Chancen erhalten, die sie verdienen. Deshalb unterstütze ich die Initiative #proparents.«

Foto: Kai Senf

Elina Penner & Dani Tobian

»Hauptstadtmutti«

»Wer wird sich denn sonst für die Eltern einsetzen, wenn nicht Eltern selber?«

Sabine
Ponath

Eltern-Bloggering
& Podcasterin

»Ich hatte Glück: Das Baby, sechs Monate alt, rief mich mein jetziger Chef an und fragte mich, ob ich nicht für ihn arbeiten wolle. Er wusste: ich habe zwei Kinder. Er stellte mich ein, ich habe familienfreundliche Arbeitszeiten und werde gleichberechtigt zu kinderlosen Kolleg*innen behandelt. Das ist nicht die Regel, eher die Ausnahme. Ich will aber, dass Fairness und Gerechtigkeit nicht von Glück abhängen. Deshalb unterstütze ich die Kampagne #proparents aus ganzem Herzen.«

Anne
Prib

CEO und Co-Founder North Park/Conscious Sitting Botschafterin

»Es wird Zeit, dass Kinder und Karriere zusammengedacht und gelebt werden, weil wir beides für eine gute Zukunft brauchen. Diese Ziele sind unter den richtigen Bedingungen vereinbar, denn gute Arbeit und hohe Produktivität haben nichts mit 10 Stundentagen oder ständiger Verfügbarkeit zu tun. Deswegen müssen Frauen und Männer, die sich für Familie und für Arbeit entscheiden, gestärkt und geschützt werden. Die Aufnahme von Elternschaft als Diskriminierungsmerkmal ist dabei ein wichtiger Baustein.«

Florian Schleinig &
Marco Krahl

Podcaster „Echte Papas“

»Die Befürchtung, nach der Elternzeit den Anschluss im Job zu verlieren, ist unter Männern groß: Jeder fünfte Vater, der keine Elternzeit genommen hat, verzichtet aus Karrieregründen, ergab eine Studie. Wer tatsächlich deswegen in seiner Firma diskriminiert wird, hat momentan keine rechtlichen Möglichkeiten, denn imAllgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (kurz AGG) tauchen Eltern, geschweige denn Väter, überhaupt nicht auf. Das muss sich ändern, weshalb wir sehr gerne dieInitiative #proparents unterstützen. Denn langfristig wünschen wir uns, dass es für Väter genauso normal wird wie für Mütter in Elternzeit zu gehen. Ohne dumme Sprüche von Seiten des Vorgesetzen oder der Kollegen.«

Juliane Schreiber &
Sarah Drücker

Gründerinnen
»Mama Meeting«

»Eltern zu werden ist ein lebensveränderndes Ereignis, das neue Blickwinkel, Kompetenzen und Belastbarkeiten zu Tage bringt. Statt als Potential wird Elternschaft im beruflichen Alltag leider zu Unrecht als Nachteil gesehen. Wir unterstützen #proparents damit Eltern die faire Chance bekommen, zu beweisen, welchen enormen positiven Impact ihre Erfahrungen und Werte für unser soziales und wirtschaftliches Miteinander haben.«

Shirley
Schreyer

Gründerin Wunderhaus

»If it is anything this pandemic has shown us is that mother’s get the short end of the stick. There needs to be an overhaul of they way mothers are treated when they are pregnant and once they return from maternity leave. Kindness and compassion go a long way and should be shared in businesses, the best way to start is by creating a well being support system for mothers. We are in 2021 after all what the hell are we waiting for!!«

Natalie
Schrogl

Diverse Leadership Expert, Targobank

»Hiring a parent is hiring someone who is committed to serving others and has attached themselves to a mission bigger than themselves. There is no higher intrinsic motivation than being attached to a mission bigger than oneself.«

Günes
Seyfarth

Gründerin Mamikreisel & Die MacGyverst

»Du kannst Vollzeit arbeiten, wenn ich dir die Flexibilität, Tools und Prozesse als Arbeitgeber gebe.“ So wird keiner benachteiligt, sondern jede*r kann einbringen, was und wie sie ist. Das macht eine Unternehmensmarke unheimlich wertvoll. New Work darf kein Marketingwort bleiben, sondern muss flexibel an die Bedürfnisse der Eltern angepasst werden. Denn wenn wir uns um die Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen kümmern, können sie sich um unsere kümmern – mit all ihrer fachlichen Erfahrung, sowie – durch ihre Rollen als Eltern trainiert – ihren Führungsskills und ihr Organisationstalent.«

Nina
Strassner

Head of Diversity, SAP

»Es gibt Menschen mit und Menschen ohne Kinder. Für die berufliche Wahrnehmung, Chancen und den Umgang mit ihnen macht das in Deutschland noch einen viel zu großen Untetschied. Das AGG hat eine klare Schützlücke. Die Tatsache, dass sie nicht geschlossen wird sondern bestritten, zeigt wie schwer Vereinbarkeit von Beruf und Familie für beide Geschlechter noch immer ist.«

Katja Thiede
Silvia Steude

Gründerinnen juggleHUB

»Ganz ehrlich, wir können das Wort “Vereinbarkeit” langsam nicht mehr hören, weil es genauso anstrengend klingt, wie es in Deutschland nach wie vor ist. Wir brauchen einen neuen Blick auf Elternschaft, einen offenen, wertschätzenden Umgang miteinander, mehr Leichtigkeit und gleichzeitig gute Rahmenbedingungen, die es Familien ermöglichen, ihre Vorstellung von einem guten Leben zu leben. Dafür müssen wir endlich aufhören, Elternschaft (und Menschen im Allgemeinen) nach ökonomischen Kriterien zu bewerten!.«

Foto: Leoni Vandrey

Katrin
Werner

Familienpolitische Sprecherin DIE LINKE

»Ich unterstütze die Initiative #ProParents, weil sich die Arbeitswelt nach dem Leben der Menschen und den Familien richten sollte und nicht umgekehrt. Insbesondere in der Corona-Pandemie stehen Familien unter enormen Belastungen. Viel zu wenig hat sich die Politik um ihre Bedürfnisse gekümmert. In Zukunft muss sich einiges ändern.«

Lana
Wittig

Geschäftsführerin EDITION F

»Wir sind auf Eltern und ihre Kinder gesellschaftlich angewiesen, denn ohne sie haben wir in Deutschland keine Chance auf eine gute Zukunft für alle. Wir müssen sie politisch und wirtschaftlich dringend als diese Zukunftsbringer*innen schätzen und stärken, anstatt sie weiterhin zu benachteiligen. «

Anna
Yona

Gründerin
»Wildling Shoes«

»Elterndiskriminierung am Arbeitsplatz ist real, das erlebe ich immer wieder im Gespräch mit neuen Mitarbeiter:innen oder im Austausch mit Unternehmer:innen. Arbeitgeber:innen müssen mehr Verantwortung übernehmen. Wenn wir Vereinbarkeit und Gleichberechtigung wirklich leben und in der Gesellschaft verankern möchten, dann geht das nur durch Schutz der Elternrechte am Arbeitsplatz – und zwar für Frauen und Männer gleichermaßen.«

Maria Wersig Portrait

Prof. Dr. Maria
Wersig

Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes

»Das Verbot der Diskriminierung aufgrund von Schwangerschaft und Mutterschaft ist ein seit Jahrzehnten im Recht anerkanntes Prinzip. Es ist sinnvoll und zeitgemäß, auch Elternschaft als Diskriminierungskategorie in das AGG aufzunehmen. Sorgearbeit wird in vielfältigen Familienkonstellationen geleistet, deshalb muss das Recht sich den Realitäten anpassen. Ich hoffe, dass das Ziel einer gleichberechtigten Verteilung der Sorgearbeit auf Frauen und Männer dadurch weiter gefördert wird.«

Foto: Anna Hufnagl

Waldemar
Zeiler

Autor und Mitgründer von »Einhorn«

»Unsere aktuelle Form des patriarchalen Wirtschaftens mit diesem enormen Leistungsdruck zerstört nicht nur unseren Planeten sondern verhindert auch maßgeblich eine gleichberechtigte Gesellschaft und ist zutiefst familienfeindlich. Deswegen gehört sie auf’s Abstellgleis und nicht die Menschen, die sich zwischen ihr und ihrer Familie entscheiden müssen.«

ProParents Initiative, Unterstützer*innen, Little Years,

Marie Zeisler &
Isabel Robles Salgado

Gründerinnen
»Little Years«

»In Deutschland sind Eltern in der Arbeitswelt immer noch viel zu wenig sichtbar. Mütter, die in der Teilzeit abgestellt werden, Väter, denen die Elternzeit verweigert wird – das ist noch der Regelfall. Dabei kann es anders gehen. Alles was wir brauchen ist nur eine kleine Revolution. Deshalb sind wir gern Teil der #proparents Kampagne.«

Henriette
Zwick

Bloggerin
»Super Mom«

»Ich unterstütze die Kampagne #proparents, weil es nicht sein kann, dass die vielbeschworene Vereinbarung von Familie und Beruf fast nicht existiert. Die Corona Krise zeigt dies nur noch deutlicher, was seit Jahren brodelt: Familie, Bildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben kaum einen Stellenwert und werden lieblos abgearbeitet. Wenn ich einen Tag vor Ende meiner Elternzeit die Kündigung per Bote erhalte, der Mann gekündigt wird, weil er sich um die Kinder kümmert, dann frage ich mich: Was genau läuft denn hier schief?! Wovor haben Arbeitgeber solche Angst, wenn Menschen Kinder bekommen? Wie kann ein Arbeitsleben für Eltern besser aussehen? Es wird niemals optimal sein, aber Leistungsdruck, diskriminierende Kündigungen oder schlechtere Jobs allein weil ein Mensch Kinder hat, sind keine gute Zukunftsmusik für die Generation von Morgen und auch nicht von heute. «

Foto: Andreas Sibler

Alexandra
Zykunov

Redaktionsleiterin, Journalistin, Aktivistin

»Elternschaft steht nicht im AGG?! Das kann doch nicht sein!, mag man jetzt denken. Warum gibt es da nicht längst einen Aufschrei? Tja, und jetzt kommen wir zum grundsätzlichen Problem: Es gibt keinen Aufschrei, weil solche Schikanen fast nur Frauen passieren – oder noch schlimmer: Müttern. Und sie werden sich zwischen Windeln, Kündigungsschreiben und finanziellem Ruin eher nicht durch zig Gesetzestexte durchgoogeln, um sich zu wehren. Und die Politik? Der scheint die Gesetzeslücke auch nicht so wichtig zu sein. Was sicher auch daran liegt, dass unser Bundestag den niedrigsten Frauenanteil seit 20 Jahren hat und das Problem der Mütterdiskriminierung für die vorwiegend alten, weißen Männer in den Parlamenten eine – sagen wir mal – eher untergeordnete Rolle spielt. Mütter – sorry für die Polemik – sind auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft so beliebt wie ein fensterloser Indoorspielplatz in der Pandemie. Wir dürfen das nicht mehr länger hinnehmen!«

Vorname
Nachname

Profession

»Wir brauchen deine Stimme!«

Vorname
Nachname

Profession

»Wir brauchen deine Stimme!«

Vorname
Nachname

Profession

»Wir brauchen deine Stimme!«

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»Wir brauchen deine Stimme!«

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»Wir brauchen deine Stimme!«